Wirkung des Silber

Seit dem frühen Mittelalter war bekannt, dass Silber die Heilung von Wunden beschleunigt .Bei Verbrennungen wurde eine Silbermünze zur schnellen Schmerzlinderung auf die verbrannte Haut gelegt. Während des zweiten Weltkrieges trugen amerikanische Soldaten eine Silberkette, die sie zum Desinfizieren ihres Trinkwassers vor dessen Genuss dort hineinlegten. Und auch uns ist noch die Methode unserer Groß- oder Urgroßmütter bekannt, eine Silbermünze in den Milchtopf zu geben, um auf diese Weise das zu schnelle Säuern der Milch zu verhindern. All diesen Maßnahmen lag die Verwendung des Silbers in seiner reinen Form als Edelmetall zugrunde.

Auch die alten Phönizier (1200 v.Ch.) nutzten die Kraft des Silbers, denn sie wussten bereits, dass Wasser, Essig und Wein frisch blieben, wenn sie in Gefäßen aus Silber aufbewahrt wurden. Nicht umsonst kannten adlige Familien, die ihre Mahlzeiten ausschließlich auf Silbergeschirr serviert bekamen, diese unter Zuhilfenahme eines Silberbestecks verspeisten und ihre Getränke aus Silberbechern genossen, keine Infektionskrankheiten. Winzige Spuren reinen metallischen Silbers, die über die Mundschleimhaut in ihr Blut gelangten, verhinderten dies.

Schon lange wird die Kraft des Silbers auch in Form alchemistischer, spagyrischer und homöopathischer Essenzen zu Heilzwecken genutzt. Am häufigsten findet das Silber heute jedoch als kolloidales Silberwasser Anwendung. Um die Wende zum 20. Jahrhundert erfanden Forscher das so genannte kolloidale Silber zur Anwendung in der Allgemeinmedizin. Hierbei handelte es sich nicht mehr um die Verwendung des reinen Silbers, sondern um eine vollkommen andere Darreichungsform. In kolloidaler Form liegen winzig kleine Silberteilchen in destilliertem Wasser vor. Ein sogenanntes Kolloid hat die kleinst-mögliche Größe, in die Materie zerlegt werden kann, ohne ihre individuellen Eigenschaften zu verlieren. Durch das Herstellungsverfahren der mikroskopisch kleinen Silberkolloide wird deren Oberfläche, und somit automatisch deren Wirkung, enorm vergrößert. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie auch in entlegene Körperbereiche gelangen um dort ihre Wirkung zu entfalten.

TU München

Jüngste Studien der TU München bestätigen Studien aus den USA und deuten darauf hin, dass zusätzlich die Membranen der Zellen der Keime aufgelöst werden und die Zellen so absterben. Diese Studien wurden gemacht im Rahmen des Nachweises, dass mit Reinsilber ummantelte Fasern, die für "Neurodermitiskleidung" verwendet werden, allein durch Tragen der Kleidung den Mikroorganismus "Staphylococcusaureus" innerhalb kurzer Zeit (hier nach ca. 15 Tagen) abtöten und somit die Symptome der Neurodermitis verschwinden und die Haut abheilt. Da kolloidales Silber ebenfalls Reinsilber ist, empfiehlt es sich jedoch, statt die derzeit noch teure Kleidung zu tragen, Silberkolloid auf die betroffenen Hautpartien aufzusprühen.

Der Heilungsprozess geht ungleich schneller vonstatten (2 - 5 Tage) und die Anwendung ist erheblich preiswerter.

Kolloidales Silber ist nebenwirkungsfrei

Das kolloidale Silber ist wesentlich wirkungsvoller als reines Silber, doch es hat keine unerwünschten Nebenwirkungen, wie sie reines Silber, oder auch Silbersalze und Silberproteine durchaus zeigen können. Kolloidales Silber bleibt auch in hohen Konzentrationen ungiftig, da es innerhalb kurzer Zeit über den Urin ausgeschieden wird. Wenn jedoch reines Silber sowie dessen Verbindungen in großer Menge in den Körper gelangen, werden sie dort eingelagert und können letztlich zu einer dauerhaften Blaufärbung der Haut und der Schleimhäute führen. Diese heute nur noch sehr seltene Erscheinung - auch Argyrie genannt - kann bei ordnungsgemäßer Anwendung von kolloidalem Silber nicht auftreten.

Silber wird auch in Wasserfiltern verwendet, bzw. zur Haltbarmachung von sauberem Wasser in Trinkwassertanks bei mobiler Anwendung auf Segelbooten, Wohnmobilen, Camping, Bohrinseln, aber auch bei etwa der Hälfte der Wassertanks in Verkehrsflugzeugen.

Kolloidales Silber tötet ausschließlich Einzeller

Einzellige Lebewesen (Bakterien,Viren,Amöben) benötigen bestimmte Enzyme für ihren Sauerstoff-transport und genau diese Enzyme werden von dem kolloidalen Silber abgetötet. Die reine Gegenwart kolloidalen Silbers in der Nähe eines Einzellers tötet das für den Einzeller zum Überleben unverzichtbare Enzym ab, wodurch der Einzeller innerhalb weniger Minuten erstickt. Das kolloidale Silber nimmt dabei keinen Schaden und kann diesen Vorgang so lange wiederholen, bis es schließlich über den Urin aus-geschieden wird. Die Enzyme von in Gewebe eingebundenen Zellen lässt das kolloidale Silber dabei völlig unberührt.

Kolloidales Silber verstärkt die Wirkung von Antibiotika

Einer Studie zufolge, die von Wissenschaftlern der Universität Boston durch-geführt und im Juni 2013 in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kombination von kolloidalem Silber und Antibiotika optimal sei, um selbst antibiotikaresistenten Erregern den Garaus zu machen. In Verbindung mit kolloidalem Silber ließ sich die Wirksamkeit gegen antibiotikaresistente Super-Erreger bis zum Tausendfachen verstärken. Anlass der Studie war die Erkenntnis, dass die Anzahl von antibiotikaresistenten Bakterienstämmen seit einiger Zeit dramatisch zunimmt, wodurch mit einer verstärkten Anfälligkeit für Infektionserkrankungen weltweit zu rechnen ist. Da die Anzahl der neu entwickelten Antibiotika gleichzeitig sinkt, war das Ziel der Studie, eine Möglichkeit zu finden, die bereits vorhandenen Mittel in ihrer Wirkung deutlich zu verstärken.

Dosierung

Die Konzentrationsangabe ppm beim kolloidalen Silber muss in ihrer Gesamtheit verstanden werden. Die Angabe ppm bedeutet "parts per million" ("Teile von einer Million"). Per Definition bezeichnet ppm die Verteilung von 1 mg Silber in 1 Liter Wasser. 10 ppm entsprechen 10 mg Silber. Doch kommt es beim kolloidalen Silber nicht auf die Menge an, sondern auf die Silberpartikelgröße.

Schutz der Darmbakterien

Bakterien sind nicht immer schädlich. Im menschlichen Körper gibt es Milliarden von Bakterien, die der Mensch unbedingt zum Leben braucht.

Die bekanntesten nützlichen Bakterien sind die Darmbakterien, die Darmflora.Der Dickdarm ist weit mehr besiedelt als der Dünndarm und hat auch eine größere Artenvielfalt. Es gibt insgesamt mehr Darmbakterien als körpereigene Zellen im menschlichen Körper. Bei der Behandlung mit kolloidalem Silber will man natürlich nicht, dass die nützlichen Bakterien getötet werden.

Man muss also selber dafür sorgen, dass das kolloidale Silber die Darmbakterien so weit wie möglich verschont.Nährstoffe und auch das kolloidale Silber werden jedoch vorwiegend schon vom Dünndarm aufgenommen und ans Blut abgegeben.

So gelangt dann kaum noch kolloidales Silber in den Dickdarm. Die Darmbakterien im Dickdarm werden daher kaum geschädigt.

Damit die Aufnahme des kolloidalen Silbers im Dünndarm möglichst vollständig gelingt, kann man wichtige Regeln beachten.

  • Das kolloidale Silber sollte auf nüchternen Magen eingenommen werden.

  • Erst eine Stunde später sollte man etwas essen.

  • Mineralwasser sollte man in den zehn Minuten vor und nach der Anwendung des kolloidalen Silbers meiden.

Darmsanierung

Nach einer umfangreichen Behandlung mit kolloidalen Silber ist es trotz Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll, eine Darmsanierung durchzuführen. Bei einer Darmsanierung werden die Darmbakterien wieder neu angesiedelt.

Eine gesunde Darmbesiedlung kann auch gegen Allergien, Hauterkrankungen und Rheuma helfen. Auch beim Abnehmen kann eine gesunde Darmflora helfen, denn eine unausgewogene Darmflora kann die Entstehung von Übergewicht begünstigen.

· Science TranslationalMedcine
· www.zentrum-für-gesundheit.de
· www.silberwasser.com
· www.katadyn.ch
· http://kolloidales-silber.heilen-mit-naturheilkunde.de/anwendung/
· Lansdown Alan BG, "A PharmacologicalandToxicological Profile ofSilveras an Antimicrobial Agent in Medical Devices",Advances in
PharmacologicalSciences Volume 2010 (2010), Article ID 910686, (Ein pharmakologisches und toxikologisches Profil von Silber als
antimikrobieller Wirkstoff in medizinischen Mitteln)
· Lansdown, A.B.G., "Silver I: Its antibacterial properties and mechanism of action", Journal of Wound Care, Vol. 11, Iss. 4,
01.04.2002, pp 125 – 130, (Silber: Seine antibakteriellenEigenschaften und Wirkmechanismen)

 

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